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Think twice!

Think twice – aus dem Englischen übersetzt heißt das soviel wie: Denk nochmal darüber nach. Das kann ich nur jedem ans Herz legen, der mit dem Gedanken spielt, statt Windows XP nun Windows 7 zu verwenden. Ganz besonders denjenigen, die mit der 64 Bit Variante liebäugeln. Aus einer Laune heraus habe ich mir Windows 7 Home Premium 64 Bit für mein Laptop gekauft. Die Installation funktionierte tadellos, alles Patches etc. konnte ich ‚ruck-zuck‘ auf die neue Festplatte aufspielen. Aber dann… wurde es interessant. Laut Gerätemanager fehlte mir lediglich für die eingebaute Webcam ein Treiber. Nach einiger Zeit und Suche im Internet habe ich auch den passenden dazu gefunden – installiert und funktioniert, wunderbar. Scheint also alles ein Kinderspiel gewesen zu sein. Ein Kinderspiel? Aber von wegen. Irgendwie gaben die Lautsprecher trotz installierter Treiber keinen Mucks von sich. An was das wohl liegt? Mein Laptop hat einen Intel i945PM Chipsatz – zumindest sagt mir das CPU-Z. Aber bei Intel bietet man mir für diesen Chipsatz Treiber für RST (Rapid Storage Technology), Graphics Media und sonstigen Kram an – aber für Audio habe ich nichts gefunden. Bei dem Graphics Media kann es auch nicht sein, denn mein Notebook hat einen NVidia Chip… Nun denn, nach langer Recherche (deutlich mehr und länger als bei der Webcam) habe ich es dann auch gefunden. Zwar kommt zuerst ein hässliches Knacksen, wenn irgendein Sound abgespielt werden soll, aber danach sind tatsächlich Töne/Geräusche zu vernehmen. Das nächste Problem ist mein Drucker – ein HP Laserjet 1300. Das Gerät hängt an meinem NAS dran, somit kann ich den von jedem Rechner aus dem Netzwerk verwenden. Ich habe keine Ahnung, was sich die Firma HP mit diesem ‚Universal Printer Driver‘ gedacht hat. Meiner Meinung nach nichts. Das Zeug funktioniert schlicht und ergreifend nicht – zumindest nicht, wenn der Drucker an dem NAS dran hängt. Auf keinen Fall werde ich das Ding umstöpseln, nur damit die Firma HP ihre besch….eidene Software lobend ans Volk bringen kann. Ich habe mir dann alternativ einen Laserjet 2000 ausgewählt, der Drucker funktioniert. Und jetzt kommt es leider ganz böse. Von irgendwoher habe ich einen alten USB Flachbettscanner – ein Tevion MD 6228. Unter XP hat das Ding wunderbar funktioniert und meine bescheidenen Ansprüche völlig erfüllt. Unter Windows 7 mit 64 Bit ist da gar nichts zu machen, außer: Wegwerfen und einen neuen kaufen. Leute, wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Nur wegen so einem dubbeligen Betriebssystem-Upgrade komplett neue Hardware kaufen? Ihr habt wohl den Schuß nicht gehört! Und erzählt mir nicht, daß das zu teuer, zu aufwendig oder nicht lohnenswert sei. Das ist blödes Gewäsch. Wie ich darauf komme? Ganz einfach – zu guter Letzt habe ich auf mein Notebook noch als Alternative Ubuntu 11.04 installiert. 64 Bit, wohlgemerkt! Und dieses Betriebssystem ist in der Lage, nicht nur alle Hardware von vornherein korrekt zu erkennen, nein, es installiert auch noch gleich die richtigen Treiber dazu. 64 Bit Treiber! Der Drucker tut im Netzwerk, der Scanner funktioniert (wenn auch nicht so schnell), der Ton funktionierte auf Anhieb – es gibt nichts, was ich vermisse… Blöd nur, daß ich auf Windows leider nicht ganz verzichten kann – das hier wäre ein Anlass dazu gewesen.

NAS Synology DS411Slim

Für zuhause habe ich mir ein NAS zugelegt. Auf die Dauer war es mit zu lästig, die Dateien manuell zwischen Desktop und Laptop abzugleichen. Ich habe mich dagegen entschieden, einen eigenen Server aufzubauen. Da waren mir die Anschaffungs~, die Betriebskosten sowie der administrative Aufwand zu hoch. Mittlerweile bieten Firmen wie Buffalo, Netgear, QNAP oder Synology diverse NAS an – ich habe mich für das Synology DS411Slim entschieden. Das Video von Synology finde ich ganz witzig: Meine Erfahrungen mit der Diskstation habe ich in einem kurzen Bericht zusammengefasst. Den kann man sich hier herunterladen. Den Erfharungsbericht gibt es auch separat hier zum Download.

It’s so easy

Woah, das hätte ich ja nun nicht gedacht. Innerhalb kürzester Zeit habe ich jetzt diese Blog aufgesetzt (WordPress), sowie ein Design installiert und die Optik über Widgets angepaßt. Dazu noch auf meinem Handy (Android) den Zugang dazu eingerichtet – das ist alles sooooo einfach, ich weiß gar nicht, warum ich das nicht schon früher gemacht habe…