Archiv der Kategorie: Technik

TaRen – Tatort Renamer

Als Tatortfan nutze ich die Möglichkeit, die Folgen aus der Mediathek mit dem Tool MediathekView herunterzuladen und auf meinem NAS zu speichern. Allerdings gibt es da einen kleinen Haken – das Programm benennt die Downloads in einer Art und Weise, die mir nicht so zusagt.

Zur Lösung gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder, ich mache mich mit den Fähigkeiten von MediathekView vertraut – mit dem Risiko, daß es nicht so geht, wie ich mir das vorstelle. Oder aber, ich bastle mir selbst etwas, um die Downloads nach meinen Vorstellungen umzubenennen.

Ich habe mich für letzters entschieden. Mit Python und etwas Zeit (*LOL*) wurde daraus TaRen. Eigentlich mein erstes Python Programm, an dem ich hin und wieder etwas verbessere und/oder erweitere.

Vor kurzem habe ich einen „Papierkorb“ eingeführt, um das versehentliche Löschen von Folgen zu verhindern. Eine der nächsten Aufgaben ist es, diesen „Papierkorb“ als eigene Klasse zu implementieren.

Eine weitere Aufgabe ist es, einen Ordner mit bereits gesehenen Folgen zu berücksichtigen. Der bisherige Algorithmus berücksichtigt nur Dateien, die im gleichen Verzeichnis liegen. Das sollte dahingehend geändert werden.

Gedanken zu einem neuen NAS

Ende 2010 hatte ich mir ein NAS gekauft. Das war damals ein Synology DS411slim. Das System läuft bis heute. Der offizielle Support wurde vor ein oder zwei Jahren eingestellt. Ab und zu gibt es noch Sicherheitsupdates. Das ist ganz beachtlich, wenn man das Alter des Systems berücksichtigt.

Nunja, das NAS ist, was die Hardware angeht, mittlerweile doch etwas veraltet. So hat die CPU, ein ARMv5 Prozessor, im Zusammenspiel mit dem mageren RAM von 256 MB doch Probleme, beispielsweise die Daten mit einem Virenscanner zu durchsuchen.

Seit geraumer Zeit denke ich über eine Alternative dazu nach. Meine Gedanken dazu habe ich in einem Dokument festgehalten. Als Ergebnis kam dabei heraus, daß der Nachfolger der DS411slim ein DIY NAS werden wird.

Was lange währt, wird endlich…

Schon im Jahr 2013 habe ich mir von Tinkerforge eine Wetterstation gekauft. Der Zusammenbau damals war ein Kinderspiel – genau so, wie es versprochen wurde.

Die Idee war dann, mit den „Wetterdaten“ einen „Datengenerator“ zu haben, um rund um die Daten herum etwas programmieren zu können.

Schon länger habe ich daran gearbeitet, eine schöne Softwarearchitektur zu entwickeln. Ziel der Architektur ist es, auf einem Raspberry Pi die Daten von der Wetterstation zu erfassen und auf einem PC dann weiter zu verarbeiten. Mittlerweile ist das Projekt soweit gediehen, dass die Datenerfassung und die weitere Speicherung abgeschlossen ist.

Das heißt, dass auf dem Raspberry ein Teil der Software läuft und die Daten in verschiedenen Formaten bzw. Technologien vorhalten kann. Das beginnt bei einer einfachen Textdatei, geht über eine SQLite Datenbank oder eine MariaDB Datenbank bis hin zum versenden mit MQTT.

Das ganze wurde bis jetzt in C# programmiert. Zur potentiellen Erweiterung gibt es eine Plugin-Technologie. Was noch fehlt, sind sinnvolle Datensenken. Darunter verstehe ich entweder eine sogenannte Time Series Database, eine Round Robin Database oder die Implementierung eines Algorithmus zur Datenverdichtung.

Wenn jemand Interesse an dem Projekt hat – der Quellcode steht auf GitHub zur Verfügung.