Was lange währt, wird endlich…

Schon im Jahr 2013 habe ich mir von Tinkerforge eine Wetterstation gekauft. Der Zusammenbau damals war ein Kinderspiel – genau so, wie es versprochen wurde.

Die Idee war dann, mit den „Wetterdaten“ einen „Datengenerator“ zu haben, um rund um die Daten herum etwas programmieren zu können.

Schon länger habe ich daran gearbeitet, eine schöne Softwarearchitektur zu entwickeln. Ziel der Architektur ist es, auf einem Raspberry Pi die Daten von der Wetterstation zu erfassen und auf einem PC dann weiter zu verarbeiten. Mittlerweile ist das Projekt soweit gediehen, dass die Datenerfassung und die weitere Speicherung abgeschlossen ist.

Das heißt, dass auf dem Raspberry ein Teil der Software läuft und die Daten in verschiedenen Formaten bzw. Technologien vorhalten kann. Das beginnt bei einer einfachen Textdatei, geht über eine SQLite Datenbank oder eine MariaDB Datenbank bis hin zum versenden mit MQTT.

Das ganze wurde bis jetzt in C# programmiert. Zur potentiellen Erweiterung gibt es eine Plugin-Technologie. Was noch fehlt, sind sinnvolle Datensenken. Darunter verstehe ich entweder eine sogenannte Time Series Database, eine Round Robin Database oder die Implementierung eines Algorithmus zur Datenverdichtung.

Wenn jemand Interesse an dem Projekt hat – der Quellcode steht auf GitHub zur Verfügung.

Windows 10 und Synology NAS

Neulich habe ich mir wieder ein paar CDs geleistet. Diese habe ich dann auch gleich in das MP3 Format konvertiert und danach meine Musikbibliothek auf mein NAS synchronisiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit zum NAS extrem langsam war. Zuerst dachte ich, dass das NAS dafür verantwortlich sei. Aber bei keiner Einstellung habe ich etwas ungewöhnliches bemerkt. Eine Recherche im Internet ergab jedoch den Hinweis, das Windows 10 bei SMB V1 eigenartige Sachen macht – im Gegensatz zu den Vorgängern Windows 7 oder noch älter. Wenn man dann also in den Systemeinstellungen des NAS bei den Dateidiensten die Konfiguration von SMB anpasst, dann wuppt das auch wieder mit Windows 10. Bei den erweiterten Einstellungen des SMB Protokolles kann man die maximal unterstützte Protokoll-Version SMB3 auswählen. Als Mindestprotokoll sollte man unbedingt SMB2 auswählen. Da das bei mir nur intern verwendet wird, habe ich auch auf die Verschlüsselung verzichtet. Und siehe da, die Performance ist wieder ganz die alte.

So Long, and Thanks For All the Fish

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